|
Der micro-pro.
Der micro-pro mißt die optischen Eigenschaften der Scheine. Es wird also nicht nur das Vorhandensein eines Merkmals bestimmt, sondern seine genaue Intensität und Verteilung.
Da jeder Drucker seine eigene Handschrift hat, ist dies unserer Meinung nach die sicherste Lösung.
Folgende Merkmale werden üblicherweise auf den Banknoten zur Echtheitsbestimmung gemessen:
1. Das Vorhandensein von paramagnetischen Farben.
Im micro-pro wird dieses Kriterium nicht bestimmt, da es häufig zu Verschmutzungen der Sensoren kommt und es außerdem diese Farben im Internet einfach zu kaufen gibt.
2. Das Vorhandensein von Farben, die im UV Licht aufleuchten.
Dieses Kriterium ist aus mehreren Gründen im micro-pro nicht verwendet worden: Das Aufleuchten unterscheidet sich bei den Scheinen aus verschiedenen Ländern sehr stark. Außerdem sind diese Farben ebenfalls im Internet sehr einfach zu kaufen.
3. Die magnetische Codierung auf dem Sicherheitsstreifen.
Dies ist die heute beliebteste Technik, da sie neben einem hohen Maß an Gewißheit über die Echtheit des Scheines, auch noch eine Information über den Wert der Banknote gibt. Das Messen dieses Kriteriums erlaubt auch auch die Falschgeldprüfung bei sehr stark verschmutzten und geknitterten Scheinen. Aber auch dieses Kriterium wird im micro-pro nicht bestimmt, da es entweder da ist oder nicht. Und es ist aus unserer Sicht nur eine Frage der Zeit, dass diese Codierung in Fälschungen kopiert wird. Dann sind alle Geräte, die mit diesem Verfahren arbeiten, auf einen Schlag wertlos und nicht mehr durch Software sicher zu machen.
Wie oben schon ausgeführt werden beim micro-pro die optischen Merkmale im infraroten und anderen Farbbereichen in der Intensität und Verteilung ausgemessen. Bei den oben geschilderten Verfahren ist das nicht möglich oder nicht sinnvoll.
Aus unserer Sicht ist diese Vorgehensweise die einzige dauerhaft zuverlässige Methode, um auch bei Verbesserung der Falschgelderkennung weiterhin Schritt halten zu können.
|